Nicole Hahn

Portrait: NicoleHahnIch bin Nicole Hahn, Vorsitzende der SPD Unkel & Bruchhausen, Mitglied des Stadtrats und seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert. Beruflich bin ich selbstständig in den Bereichen Wirtschaft und Kultur tätig. Ich kandidiere für das Amt der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Unkel, weil ich zuhören, verstehen und gemeinsam mit den Menschen handeln möchte.


bürgernah

Für Menschen
vor Ort

kulturell engagiert

Für ein lebendiges
Miteinander.

wirtschaftserfahren

Für Entwicklung und
starke Orte.

Nicole in action!

Mein Lebenslauf

Kindheit und Jugend

Ich wurde am 10. Juni 1969 als erstes Kind meiner Eltern Ingeborg und Bernd Bähring in Bad Hersfeld geboren und am 15. August evangelisch getauft. Meine Eltern kamen aus einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Brauer- und Mälzergeselle, meine Mutter hatte vor meiner Geburt als Sekretärin gearbeitet.

1972 zog meine Familie für kurze Zeit nach Frankfurt. Mein Vater hatte dort eine Stelle als Brauer bei der Binding-Brauerei gefunden. Doch schon zwei Jahre später kehrten wir nach Bad Hersfeld zurück. Die Rückkehr bedeutete für meinen Vater auch einen beruflichen Neuanfang. Die örtliche Engelhard-Brauerei hatte geschlossen, sodass er nicht mehr in seinem erlernten Beruf arbeiten konnte. Er nahm verschiedene Tätigkeiten an – unter anderem bei Hoechst und als Autoverkäufer in einem örtlichen Opelhaus. Schließlich fand er bei der Post eine Anstellung als Briefzusteller, aus der später eine Beamtenstelle wurde. Meine Mutter arbeitete als Datentypistin beim Finanzamt.

1976 kauften meine Eltern ein eigenes Haus. Es musste vollständig finanziert werden, und Geld war bei uns zu Hause oft knapp. Wir waren keine Familie, die sich vieles einfach leisten konnte. Gleichzeitig habe ich meine Kindheit nie als arm an Erfahrungen oder Möglichkeiten empfunden. Im Gegenteil: Gerade diese Zeit hat mir früh vermittelt, was es bedeutet, mit dem auszukommen, was man hat, Verantwortung zu übernehmen und sich Dinge selbst zu erarbeiten.

Vielleicht liegt darin ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit. Ich habe früh gelernt, dass man nicht darauf warten sollte, dass jemand anderes die Dinge für einen erledigt. Wenn ich etwas erreichen wollte, musste ich selbst aktiv werden. Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind Eigenschaften, die mich bis heute begleiten.

Meine gesamte Schulzeit – von der Grundschule über die Gesamtschule bis zur gymnasialen Oberstufe – verbrachte ich in Bad Hersfeld. Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit und Jugend in den 1970er- und 1980er-Jahren. Es war eine Zeit, in der Nachbarschaft, Vereine und persönliche Begegnungen eine große Rolle spielten. Man kannte sich, half sich und war Teil einer Gemeinschaft.

Gleichzeitig entdeckte ich früh meine eigene Welt. Ich lernte Gitarre, machte Jazzdance, spielte Volleyball und fand im Zeichnen und Malen einen Ausdruck für meine Kreativität. Kunst wurde für mich zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens – nicht als Gegensatz zu gesellschaftlichem Engagement, sondern als eine andere Möglichkeit, die Welt wahrzunehmen, Fragen zu stellen und Menschen miteinander zu verbinden.

Mit 14 Jahren begann ich, neben der Schule als Babysitterin zu arbeiten. Später arbeitete ich als Bedienung und bei der Post. Ich wollte mein eigenes Geld verdienen. Mit 18 Jahren konnte ich mir davon meinen Führerschein und mein erstes eigenes Auto finanzieren. Darauf war ich stolz – nicht wegen des Autos allein, sondern weil ich wusste: Das habe ich mir selbst erarbeitet.

Wenn ich heute auf diese Jahre zurückblicke, erkenne ich viele Dinge wieder, die auch meine spätere politische Haltung geprägt haben. Ich weiß, wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kindern Chancen ermöglichen können, auch wenn das Geld nicht immer reicht. Ich weiß, welchen Wert Arbeit und soziale Sicherheit haben. Und ich weiß, dass es einen Unterschied macht, ob Menschen Unterstützung bekommen, wenn sie sie brauchen – oder ob sie mit ihren Problemen allein gelassen werden.

Meine Kindheit hat mir deshalb einen sehr bodenständigen Blick auf das Leben mitgegeben. Ich habe erlebt, dass sich Lebenswege verändern können, dass Arbeit nicht selbstverständlich sicher ist und dass man manchmal neu anfangen muss. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie viel Kraft darin liegt, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung für die eigene Familie und das eigene Umfeld zu übernehmen.

Vielleicht erklärt das auch, warum mir Politik heute nicht als abstraktes Geschäft erscheint. Politik entscheidet ganz konkret darüber, wie Menschen leben können: ob Familien bezahlbaren Wohnraum finden, ob Kinder gute Bildungschancen haben, ob ältere Menschen Unterstützung bekommen, ob Vereine und Ehrenamt Raum und Anerkennung finden und ob eine Verwaltung für die Menschen da ist, wenn sie sie brauchen.

Ich komme aus einer Familie, in der nicht alles selbstverständlich war. Gerade deshalb ist mir wichtig, dass Chancen nicht davon abhängen, aus welchem Elternhaus man kommt oder wie viel Geld auf dem Konto ist. Für mich bedeutet sozialdemokratische Politik vor allem, Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, Sicherheit zu geben und ihnen zuzutrauen, ihr eigenes Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Diese Haltung begleitet mich bis heute: anpacken statt abwarten, Verantwortung übernehmen, zuhören und dafür sorgen, dass Menschen ihre Chancen nutzen können.

 

Studium und frühe Ehejahre

Nach meinem Abitur zog es mich 1989 nach Göttingen. Für mich begann damit ein neuer Lebensabschnitt. Zum ersten Mal war ich weitgehend auf mich selbst gestellt und konnte meinen eigenen Interessen folgen. An der Georg-August-Universität studierte ich Christlich-Byzantinische Kunstgeschichte und Archäologie – Fächer, die mich faszinierten, weil sie Kunst, Geschichte und die Geschichten der Menschen miteinander verbanden.

Während meiner Göttinger Zeit engagierte ich mich außerdem bei der Integra, einer kirchlichen Gruppe in Holtensen, die Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderung organisierte. Dieses Engagement hatte für mich eine ganz persönliche Bedeutung. Meine Cousine Beate war nach einem schweren Motorradunfall auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch sie und durch meine Arbeit bei Integra erlebte ich unmittelbar, wie wichtig Begegnung, Gemeinschaft und echte Teilhabe sind.

Es ging dabei nicht darum, Menschen mit Behinderung als „anders“ zu betrachten, sondern darum, gemeinsam etwas zu unternehmen und selbstverständlich miteinander Zeit zu verbringen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Inklusion nachhaltig geprägt. Sie haben mir gezeigt, dass Barrieren häufig nicht bei den Menschen liegen, sondern dort entstehen, wo Teilhabe nicht ermöglicht wird. Der Gedanke, dass jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft haben und selbstverständlich dazugehören sollte, begleitet mich bis heute.

Besonders eindrucksvoll war mein Studienaufenthalt in Rom. Diese Stadt, in der Geschichte und Gegenwart so unmittelbar aufeinandertreffen, hat mich tief beeindruckt. Ich durfte dort nicht nur studieren, sondern auch an Ausgrabungen in einer der Katakomben mitarbeiten. Geschichte wurde dadurch für mich greifbar – etwas, das man nicht nur in Büchern liest, sondern mit den eigenen Händen entdecken kann.

Dann veränderte sich mein Leben grundlegend: 1992 wurde meine Tochter Franziska geboren. Mitten im Studium Mutter zu werden, war eine große Herausforderung. Mein Leben bekam eine neue Verantwortung und einen neuen Mittelpunkt. Trotzdem wollte ich mein Studium nicht aufgeben. Ich wollte für meine Tochter da sein und gleichzeitig meinen eigenen Weg weitergehen. Es war nicht immer einfach, aber diese Zeit hat mir gezeigt, dass sich Lebenswege nicht immer nach einem festen Plan entwickeln und dass man manchmal seinen eigenen Weg finden muss.

Im selben Jahr lernte ich Christof kennen. Aus unserer Begegnung wurde Liebe und schließlich die Entscheidung, unser Leben miteinander zu teilen. Zunächst war unser Alltag allerdings geprägt von langen Wegen und viel Organisation. Wir pendelten zwischen Paderborn, Göttingen und Bad Hersfeld. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde uns klar, dass wir unser Leben anders gestalten wollten. Wir heirateten und beschlossen, unser Studium gemeinsam in Kassel fortzusetzen.

1994 zogen wir in unsere erste gemeinsame Wohnung in der Lilienthalstraße. Wir waren jung, hatten ein kleines Kind und standen am Anfang unseres gemeinsamen Lebens. Vieles mussten wir uns selbst erarbeiten. Um unser Studium und unsere Familie zu finanzieren, arbeiteten wir beide nebenbei. Während der Semesterferien war ich als Briefzustellerin bei der Post tätig, Christof arbeitete neben seinem Studium als technischer Programmierer.

Diese Jahre waren manchmal anstrengend, aber sie waren auch voller Zuversicht und Aufbruch. Wir hatten nicht viel Geld und konnten uns wenig leisten, aber wir hatten Ideen, Pläne und das Gefühl, gemeinsam etwas aufbauen zu können. Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass Selbstständigkeit nicht bedeutet, alles allein schaffen zu müssen. Sie bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

1996 schloss ich mein Studium in Göttingen mit dem Magister ab. Dieser Abschluss bedeutete mir besonders viel. Er stand nicht nur für viele Jahre des Lernens, sondern auch für meinen Weg als junge Mutter, Partnerin und arbeitende Studentin. Ich hatte mir meinen akademischen Abschluss trotz aller Veränderungen in meinem Leben erarbeitet.

1997 kam unser Sohn Joshua in Kassel zur Welt. Damit wurde unsere kleine Familie noch einmal größer. Im Sommer desselben Jahres zogen wir nach Paderborn, wo Christof seine erste Vollzeitstelle antrat.

Wenn ich heute auf meine Studienzeit zurückblicke, war sie viel mehr als die Zeit meines Studiums. Sie war eine Zeit, in der ich erwachsen wurde, Verantwortung übernahm, meine große Liebe fand, meine Familie gründete und durch mein Engagement bei Integra früh erfahren habe, wie wichtig gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt sind.

Viele dieser Erfahrungen begleiten mich bis heute. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg gehen können sollte – unabhängig von Herkunft, Lebenssituation oder einer Behinderung. Für mich gehören deshalb persönliche Freiheit, Chancengerechtigkeit, Inklusion und die Möglichkeit, Familie, Bildung, Beruf und gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden, untrennbar zusammen.



 

Paderborn und der Umzug ins Rheinland

In Paderborn stand zunächst meine Familie im Mittelpunkt. Nach der Geburt unserer Kinder war ich einige Zeit ganz bewusst Hausfrau und Mutter. Gleichzeitig entdeckte ich die Töpferei für mich. Was zunächst als Hobby begann, wurde immer mehr zu einer Leidenschaft. Das Arbeiten mit Ton, die Möglichkeit, mit den eigenen Händen etwas zu gestalten und aus einer Idee ein konkretes Werk entstehen zu lassen, faszinierte mich.

Nach etwa zwei Jahren wagten Christof und ich gemeinsam den Schritt in die Selbstständigkeit. Wir gründeten ein Unternehmen im Bereich Softwareentwicklung. Christof übernahm den technischen Bereich, während ich mich um die Gestaltung und die administrativen Aufgaben kümmerte. Es war eine spannende Zeit, in der wir Beruf und Familie miteinander verbinden und gleichzeitig unser eigenes Unternehmen aufbauen mussten.

Unser Unternehmen bestand bis 2005. Dann fehlten die Aufträge, und wir mussten die Firma schließen. Das war keine einfache Erfahrung. Wenn man etwas gemeinsam aufgebaut hat, fällt es schwer, es wieder aufgeben zu müssen. Gleichzeitig habe ich damals gelernt, dass auch ein Scheitern nicht das Ende bedeutet. Manchmal zwingt einen das Leben dazu, einen neuen Weg einzuschlagen.

Christof fand anschließend eine Anstellung bei einem aufstrebenden Biotechnologieunternehmen in Bonn. Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren Pendeln zwischen Paderborn und Bonn entschieden wir uns erneut für einen Umzug. 2006 zog unsere Familie nach Linz am Rhein.

Für mich begann damit ein ganz besonderer neuer Lebensabschnitt. Was viele Jahre lang mein Hobby gewesen war, machte ich nun zu meinem Beruf. Ich wagte den Schritt in die Selbstständigkeit als Keramikerin und arbeite seit 2006 selbstständig in diesem Bereich.

Der Weg dorthin war nicht geradlinig. Ich habe erlebt, wie es ist, ein Unternehmen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen, beruflich neu anzufangen und auch einmal mit einer schwierigen Situation umgehen zu müssen. Vor allem aber habe ich gelernt, meinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und aus Veränderungen neue Möglichkeiten zu entwickeln.

Die Keramik wurde dabei mehr als nur mein Beruf. Sie verbindet meine Kreativität mit meiner Freude am selbstständigen Arbeiten und meinem Bedürfnis, Dinge mit den eigenen Händen zu gestalten. Bis heute ist diese Verbindung von Wirtschaft, Kreativität und eigenverantwortlichem Handeln ein wichtiger Teil meines Lebens.

 

Unkel

Mit meiner Selbstständigkeit als Keramikerin begann für mich 2006 ein neuer Lebensabschnitt. Aus meinem früheren Hobby war ein Beruf geworden, der mir bis heute viel bedeutet. Gleichzeitig entwickelte sich daraus immer stärker der Wunsch, meine Erfahrungen und meine Begeisterung für Kunst und Kultur mit anderen zu teilen.

Kunst war für mich nie nur eine persönliche Angelegenheit. Sie schafft Begegnungen, eröffnet neue Perspektiven und bringt Menschen miteinander ins Gespräch. Deshalb habe ich mich zunehmend auch außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit kulturell und ehrenamtlich engagiert.

Vor rund sechs Jahren gehörte ich zu den Menschen, die den Kunstverein Unkel am Rhein e.V. gegründet haben. Seitdem bin ich im geschäftsführenden Vorstand tätig. Gemeinsam mit anderen engagierten Menschen haben wir Ausstellungen, Veranstaltungen und kulturelle Projekte entwickelt und damit einen Raum geschaffen, in dem Kunst stattfinden und Menschen miteinander in Kontakt kommen können. Die Arbeit im Kunstverein hat mir gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen zusammenbringen.

Auch Bildung und Leseförderung sind mir wichtig. An der Robert-Koch-Realschule plus in Linz am Rhein habe ich mich ehrenamtlich engagiert und insbesondere die Bibliothek und die Leseförderung unterstützt. Dabei habe ich erlebt, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen Zugang zu Büchern, Wissen und neuen Welten zu ermöglichen. Lesen eröffnet Möglichkeiten – unabhängig davon, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt.

Mit der Zeit wurde auch das politische Engagement ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich engagiere mich in der SPD und bin heute Vorsitzende der SPD Unkel und Bruchhausen. In dieser Funktion geht es für mich vor allem darum, zuzuhören, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen und gemeinsam konkrete Lösungen für die Menschen vor Ort zu entwickeln. Die Arbeit in der Partei verbindet für mich vieles, was mich schon zuvor geprägt hat: gesellschaftliche Verantwortung, Dialog, Organisation und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Dabei habe ich gelernt, dass politisches Engagement ebenso wie Vereinsarbeit davon lebt, dass Menschen sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Es geht nicht nur darum, über Veränderungen zu sprechen, sondern darum, Ideen aufzugreifen, miteinander zu diskutieren und sie gemeinsam in die Tat umzusetzen.

So haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Bereiche meines Lebens miteinander verbunden: meine berufliche Selbstständigkeit, meine Leidenschaft für Kunst und Kultur, mein Engagement für Bildung und Leseförderung und schließlich meine politische Arbeit. Sie alle haben eines gemeinsam: Menschen zusammenzubringen, Möglichkeiten zu schaffen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Ich habe gelernt, dass Engagement nicht immer im Großen beginnen muss. Oft entsteht Veränderung dort, wo Menschen sagen: Wir machen es. Wir übernehmen Verantwortung. Wir bringen uns ein. Diese Haltung begleitet mich seit vielen Jahren und prägt auch mein heutiges gesellschaftliches und politisches Engagement.

 




Mein ehrenamtliches Angagement



Mein aktives ehrentamtliches Engagement

Stadträtin in Unkel

Seit 2024 bin ich Stadträtin in Unkel.

SPD

 
In der SPD bin ich seit vielen Jahren vor allem hier auf Ortsebene aktiv:
 
  • Vorsitzende des Ortsvereins Unkel-Bruchhausen
  • Beisitzerin im Kreis Neuwied
  • Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Frauen im Kreis Neuwied

Kunstverein Unkel

Den Kunstverein Unkel habe ich mitgegründet und bin bis heute im geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Ich bin besonders stolz, das wir mit dem Arthub einen eigenen Ort in Unkel aufbauen konnten mit dem wir heute in der Lage sind Ausstellungen und andere Kulturveranstaltungen durchführen zu können.

Bürgerstiftung Willy-Brandt

Seit 2025 bin ich Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Willy Brandt in Unkel.  



Mitgliedschaften

Viele Vereine und Initiativen finde ich sehr wichtig, kann aber natürlich nicht überall aktiv dabei sein. Bei folgenden Vereinen bin ich passives Mitglied.


DRK - Deutsches Rotes Kreuz

Ich bin Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. https://www.drk-unkel.de/. weil ich von der Arbeit und den Zielen des DRK überzeugt bin. Alle Aufgaben basieren auf den sieben unveränderlichen Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz-Bewegung: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Die Mitglieder und Angestellten des DRK übernehmen in unserer Gesellschaft wichtige Aufgaben:

  •  Rettungsdienst und medizinische Notfallversorgung
  • Zivil- und Katastrophenschutz
  • Blutspendedienst
  • Soziale Dienste und Wohlfahrtspflege
  • Suchdienst
  • Erste-Hilfe-Ausbildung

Alles Dienste, die unsere Gesellschaft wirklich braucht!

AWO - Arbeiter Wolhfahrt

Herzblättchen

Und natürlich darf auch ein Karnevalsverein nicht fehlen :-). Seit 2022 bin ich Mitglied beim Damenkomitee Herzblätchen e. V.  



Vergangenes Engagement

Das Leben ändert sich und so habe ich schon einige ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt und Initiativen unterstützt.


Leseförderung an der Robert-Koch-Schule in Linz am Rhein

Von 2008-2010 habe ich mich an der Robert-Koch-Schule in Linz am Rhein um die Bibliothek gekümmert.

Makerspace Bonn

Der Makerspace Bonn ist das Steckenpferd meines Mannes und ich bin nur als Familienmitglied da hineingeraten. Während Corona hat der Verein aber mehrere 1000 Gesichtsmasken und über 25.000 Gesichtschilde produziert. Teileweise fand die Produktion der Masken bei Vereinsmitgliedern, teils aber auch bei Lokalen Schneidereien statt. Ich habe mich aktiv an den Masken beteiligt, die dann auch an andere Gemeinnützige Organisationen verteilt wurden.

 

Betreuung von Flüchtlingen

Um 2016 habe ich syrische Familien betreut.

Kinderladen Drachengarten

Als wir 1994 einen Kindergarten in Kassel suchten, waren Plätze für sehr junge Kinder noch rar. Nach einer Weile - wir waren schon sehr frustriert - bekamen wir einen Tipp, dass ganz in der Nähe unserer Wohnung eine Gruppe gerade einen eigenen Kindergarten in Selbstverwaltung aufbauten. Die nahmen aber nur Eltern, die auch mit anpacken würden. So kamen wir zum Kinderladen Drachengarten und haben dort viele Stunden verbracht. Ich freue mich, dass der Kinderladen heute noch besteht. Wer Lust hat, kann sich das aktuelle Video anschauen:

 

P.S.: Die haben mittlerweile sogar eine eigene App und sind damit digitaler als unsere VG ;-)

Fotos aus meinem Leben